Projektleitung ackerbegleitflora förderung kanton zürich und schaffhausen
Im Auftrag des Verein Hot Spots (hotspots-verein.ch) und des Planung- und Naturschutzamt Schaffhausen kümmern wir uns um den Erhalt der sehr seltenen Ackerflora in den Kantonen Zürich und Schaffhausen. Je nach Flächentyp erfolgt die Förderung über den Aktionsplan Ackerbegleitflora oder über Projekteigene Ressourcen. Neben der Suche nach Restvorkommen der Zielarten, geeigneten Standorten, motivierten Landwirtinnen und Landwirten ist auch die Wissensvermittlung zu diesem besonderen Thema ein wichtiger Bereich dieses Themas. Fachinfos teilen wir auf ackerflora.ch, an Vorträgen, Tagungen und Botanikkursen, sowie in Fachpublikationen (als Download unter ackerflora.ch verfügbar).
Geschäftsstelle des vereins schmetterlingsförderung im kanton zürich
Die Förderung von seltenen Tag- und Nachtfalter treiben wir als Co-Geschäftsleiter für den Verein "Schmetterlingsförderung im Kanton Zürich" (schmetterlingsföderung.ch) voran. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit ausgesprochenen Artenkennerinnen und Artenkenner und sind froh, dass wir diese dabei unterstützen können, möglichst viele Aufwertungsmassnahmen in der Natur zu realisieren. Unsere Aufgaben sind unter anderem die Mittelbeschaffung, die Organisation von Fachforen, die generelle Projektleitung und der Austausch mit der Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich.
Aufwertungsprojekt im siedlungsraum, gemeinde tann rüti
Ein grosses Bord mit viel ungenutztem Biodiversitätspotenzial konnten wir neu planen. Statt der vorher eher feissen Wiese sind nun Trockensteinmauern, Sandlinsen, Ruderalflächen, stehendes Totholz und auch eine grosse Totholzbeige wichtiges Habitat für Wildbienen, Eidechsen und andere Kleintiere. Die neue Magerwiese braucht noch eine Weile, aber auch die wird sich gut entwickeln. Die Umsetzung hat SKW Bubikon gemacht, den Auftrag hatten wir von der Katholischen Kirche Tann Rüti.
Trittsteingärten
Der Siedlungsraum hat grosses Potenzial für Biodiversitätsförderung. Man kann Lebensraum schaffen, sowie Nahrung und Nistplätze zur Verfügung stellen. Stolz dürfen wir seit 2023 die Projektleitung des WWF-Projekts Trittsteingärten nach dem Vorbild des Verein Natur im Siedlungsraum
NimS in den WWF-Sektionen Aargau, Schaffhausen, Schwyz und Zürich übernehmen. Teil des Projekts war die Ausarbeitung des Konzepts, das Bewirtschaften der Projekt-Homepage und natürlich das Herzstück: Die zahlreichen Beratungen! 2023 wurden 22 Beratungen durchgeführt.
2024 sind sogar noch mehr Beratungen geplant!
Ökologische Gutachten und Planung Ökologischer eRSatz
Im Auftrag von GrünStadtZürich durfte ich im Winter den ökologischen Wert einer Hecke beurteilen. Anlass war ein Bauvorhaben, bei welchem ein Teil der Hecke entfernt werden muss. Durch meine Gehölzkenntnisse auch im Winterzustand konnte ich einen hohen ökologischen Wert feststellen. Im Auftrag der Bauherrschaft bin ich nun bei der Planung des ökologischen Ersatzes involviert und setze mich dafür ein, dass dieser sinnvoll gestaltet wird.
Mandat für Erstberatung zur Biodiversitätsförderung der katholischen kirche
Kirchgemeinden verfügen oft über beachtlichen Umschwung um Kirchen und Pfarrhäuser. Im Kanton Zürich darf ich regelmässig Grünraumberatungen machen, die das Potenzial zu ökologischen Aufwertungen zeigen. Dabei unterscheide ich zwischen Bereichen mit repräsentativen Funktionen wie dem Eingangsbereich und Bereichen, die etwas wilder sein dürften. Relevant ist dabei neben der Abschätzung des Initialaufwands für eine Umgestaltung auch der nachfolgende Pflegeaufwand.
Natur im Siedlungsraum, rümlang
Im Auftrag von NUR, Natur und Umwelt Rümlang, plane und begleite ich tatkräftig Aufwertungsmassnahmen im Siedlungsgebiet. Bei allen Flächen hat wildform selber immer wieder Hand angelegt: Eine neu gepflanzte Hecke ist zusammen mit der Jugendgruppe von NUR, der Gruppe Waldmaus, entstanden. Die spektakuläre neue offene Bodenstelle zur Förderung von typischen Obstgarten-Vögel wird regelmässig zusammen mit dem Eigentümer gejätet, um diese offen zu halten. Die neu entstandene Ruderalstelle mit Wildbienen-Nistplatz haben wir angesät und im Anschluss von ungewollten Pflanzen befreit.
Aufwertung der Dachterrasse Raiffeisenbank endingen
Die Dachterrasse sollte sowohl wertvoll für fliegende Tiere wie Wildbienen und Schmetterlinge sein und gleichzeitig schön, um auch für Kundenanlässe genutzt werden zu können. Zudem hat bei der Pflanzung das Green Team tatkräftig mitgeholfen. Die Realisierung ist mit der Firma Bäumig GmbH aus Rekingen erfolgt.
Auditorin bei der stiftung natur und wirtschaft
Für Kiesgruben und Firmengelände darf ich regelmässig Rezertifizierungen machen. Ziel ist es, naturnahe Gebiete wertzuschätzen und sichtbar zu machen. Stiftung Natur und Wirtschaft
Das Dach des Verwaltungsgebäude an der Stampfenbachstrasse 12-14 musste saniert werden. Die Dachstatik hat eine intensive Begrünung nicht erlaubt. Die geplante extensive Wiese war deshalb nicht möglich. Ein Kompromiss mit Pflanzkübeln bietet aber doch vielen wertvollen Pflanzen einen Lebensraum.
Die Pflanzenwahl habe ich so gewählt, dass sie den in der Umgebung vorkommenden Wildbienen als Nahrung dienen. Welche Wildbienen vorhanden sind, habe ich via floretia.ch ausfindig gemacht. Wir haben zudem Totholz auf dem Dach platziert, um insbesondere weitere Insekten zu fördern. Die Umsetzung mit dem Gartenbauer hat sehr gut funktioniert.Blumenrasen
Im Rahmen meiner Abschlussarbeit des CAS Natur im Siedlungsraum habe ich mich mit den Einsatzmöglichkeiten und dem ökologischen Wert von Blumenrasen auseinandergesetzt (Download CAS-Arbeit). Ein Fazit: Die handelsüblichen Saatgutmischungen sind sehr unterschiedlich gut. Aus Sicht der Insektenförderung zum Beispiel könnten alle aufgewertet werden. Deshalb läuft ein Versuch in einem Privatgarten, in dem eine eigene Mischung ausprobiert wird.







































